Abstrecken ist ein entscheidender Schritt beim Tiefziehen – es verdünnt die Wand eines gezogenen Napfes oder Gehäuses gleichmäßig in einem kontrollierten Bereich, um enge Toleranzen zu erreichen und die Oberflächengüte zu verbessern.
Bei Balford sind wir stets bestrebt, die Produktion zu optimieren – wir verkürzen Taktzeiten und senken die Teilekosten, ohne Kompromisse bei den Toleranzen einzugehen. Deshalb integrieren wir das Gewindeschneiden direkt im Folgeverbundwerkzeug, wann immer es die Geometrie zulässt. Das eliminiert eine Sekundäroperation, sorgt für konsistente Gewinde und reduziert Handhabungsschäden. Für OEM-Einkäufer bedeutet das weniger Prozessschritte, engere Kontrolle und ein saubereres PPAP.
Feinschneiden ist ein präzises Metallschneidverfahren, das aus dem konventionellen Stanzen hervorgegangen ist. Im Gegensatz zum herkömmlichen Blanken nutzt es eine Dreifachwirkungspresse mit einem V-Ring-Niederhalter zur Steuerung des Materialflusses, wodurch Scherkanten mit nahezu null Bruchanteil entstehen und Toleranzen bis ±0,01 mm eingehalten werden. Es ist die erste Wahl für Teile, die saubere, rechtwinklige Kanten und enge Planheit erfordern – etwa Zahnräder, Hebel und Kupplungsscheiben – ohne Nachbearbeitung.
Ein praktischer Leitfaden zur Auswahl zwischen kohlenstoffarmem Stahl, Edelstahl und Aluminium für Magnetventilgehäuse – mit Fokus auf Korrosionsbeständigkeit, magnetische Permeabilität, Zerspanbarkeit und Stückkosten bei Großserienfertigung.
Balford übernimmt Folgeverbundstanzen, Tiefziehwerkzeuge, Beschneiden, Lochen und Sekundäroperationen – alles unter dokumentierter Qualitätskontrolle – für kundenspezifische Metallteile gemäß Ihrer Zeichnung.
Die Funktionsweise des Magnetventils beruht auf der elektromagnetischen Kraft, die entsteht, wenn Strom durch die Spule fließt; diese betätigt dann den Kolben oder Anker für eine präzise lineare Bewegung.
Beim Metallstanzen wird Blech durch Verfahren wie Ausschneiden, Lochen, Biegen und Prägen zu Fertigteilen umgeformt – jedes Verfahren wird je nach geforderten Toleranzen und Produktionsmengen ausgewählt.
Metallstanzen ist ein kosteneffizientes Fertigungsverfahren, bei dem mit einem Stanzwerkzeug und einer Presse flaches Bandmaterial in präzise Metallteile in hohen Stückzahlen umgeformt wird. Es ist eine solide Wahl, wenn Sie enge Toleranzen und reproduzierbare Qualität über Tausende von Teilen benötigen.
Metallbearbeitung umfasst die gesamte Bandbreite der Verfahren zur Umformung von rohen Metallhalbzeugen in fertige Teile – vom Ausschneiden und Lochen in Folgeverbundwerkzeugen bis hin zu Tiefziehen, Biegen und Schweißen. Jede Methode hat ihre eigenen Toleranzen, Oberflächengüte-Grenzen und Kostentreiber, sodass die richtige Wahl von Ihrer Teilegeometrie, Stückzahl und Materialspezifikation abhängt.
Die Ziehtiefe ist hier zu groß. Bevor Sie von einem Material- oder Schmierstoffproblem ausgehen, prüfen Sie alle anderen Prozessvariablen. Wenn die Tiefe das sichere Ziehverhältnis für den Zuschnitt überschreitet, kommt es zu Rissen an der Stempelkante oder in der Seitenwand. Reduzieren Sie die Ziehtiefe in Stufen – fügen Sie bei Bedarf eine Zwischenglühung hinzu – und prüfen Sie die Beschnittzugabe erneut.
Tiefziehen ist ein gängiges Stanzverfahren zur Herstellung verschiedener Beschlagteile. Je nach Bauteilgeometrie kann die Tiefziehfolge einen oder mehrere Ziehoperationen erfordern, jeweils mit eigenem Werkzeug und eigenen Presseneinstellungen. Die Kontrolle des Materialflusses – über Niederhalterdruck, Ziehsicken und Schmierung – ist entscheidend, um Faltenbildung und Risse zu vermeiden.
Dieser Artikel erläutert, wie Stanzteile kalkuliert werden – von der Vorbereitung über den RFQ-Prozess bis hin zu den wichtigsten Kostentreibern wie Werkzeugkosten, Material und Toleranzen.