Rotationsschneiden im Folgeverbundwerkzeug

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In-Die Rotary Cutting for Progressive Stamping

Präzisions-Rotationsbeschnitt entfernt überschüssiges Material von gezogenen Hülsen und Gehäusen direkt im Folgeverbundwerkzeug.

Was ist präzises In-Die-Rotationsschneiden?

Beim In-Die-Rotationsschneiden entfernt ein gesteuerter Rotationsmechanismus überschüssiges Material vom offenen Ende eines gezogenen zylindrischen Bauteils. Es wird häufig bei Hülsen, Buchsen und Gehäusen eingesetzt, bei denen eine saubere, präzise positionierte Stirnfläche erforderlich ist.

Für geeignete Bauteile kann Balford ein tiefgezogenes Bauteil ohne Flansch direkt im Werkzeug besäumen. Dadurch entfällt eine separate Drehbearbeitung oder ein sekundärer Beschnittarbeitsgang, und es wird ein energie- und materialeffizienterer Produktionsweg unterstützt.

Aufbau des Rotationswerkzeugs

Eine Rotationsschneidstation kombiniert typischerweise ein Schneidelement, einen Antriebsmechanismus, Führungskomponenten und Bauteilpositionierungselemente. Werkzeuggeometrie, Arbeitswinkel und Schnittbahn werden aus der Bauteilform und der Kantenanforderung berechnet.

Eine stabile Führung verhindert seitliche Bewegungen, während das Positioniersystem die Bauteillage kontrolliert. Die Werkzeugstruktur muss außerdem Materialfluss, Schnittlast, Verschleiß und eine sichere Bauteilentnahme berücksichtigen.

Kontrolle der Kantenqualität

Die Kantenqualität hängt von Materialhärte und Duktilität, Beschnittzugabe, Schnittspalt, Vorschub, Schnittlast und Werkzeugzustand ab. Die Abstimmung dieser Variablen reduziert Grate und Verformungen und kann die Stirnflächengenauigkeit unter 0,10 mm halten, sofern Bauteil und Prozess dies zulassen.

Werkstoffe, Presse und Werkzeugstandzeit

Arbeitende Komponenten erfordern Verschleißfestigkeit, Schlagzähigkeit und thermische Stabilität. Legierte Werkzeugstähle und Hartmetallelemente werden je nach Produktionsmenge und Material ausgewählt. Presse und Vorschubsystem müssen die Genauigkeit und Stabilität bieten, um alle Stationen synchron zu halten.

Streifenlayout und Teilung

Das Streifenlayout bestimmt Materialausnutzung, Stationsbelastung und Produktionsstabilität. Die Teilung muss Pressenhub, Bauteilgeometrie und Rotationsmechanismus berücksichtigen und gleichzeitig genügend Trägerfestigkeit bieten, um das Bauteil durch jede Umformstufe zu führen.

Einrichtung und Produktionskontrolle

Beim Probestanzen prüfen wir Werkzeugeinbau, Spalte, Schneidkanten, Bauteilpositionierung und Werkzeugverschleiß. Die Ergebnisse der Musterprüfung führen zu Anpassungen der Werkzeuggeometrie und der Pressenparameter, bevor wir in die Serienproduktion gehen.

Das Ergebnis ist eine kombinierte Schneidoperation, die den Durchsatz erhöht, sekundäre Bearbeitung einspart und Ihnen gleichbleibende Endflächen an tiefgezogenen runden Bauteilen liefert.

Besprechen Sie Ihr Bauteil

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Senden Sie Balford Ihre Zeichnung, Materialspezifikation, Jahresmenge und Qualitätsziele. Unsere Ingenieure prüfen die Umformsequenz und schlagen einen praktischen Fertigungsweg vor.

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