Bei Balford sind wir stets bestrebt, die Fertigung zu optimieren – Zykluszeiten zu verkürzen und Kosten zu senken, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Das hält uns als Fertigungsbetrieb wettbewerbsfähig. Zu diesem Zweck haben wir die In-Die-Gewindetechnologie eingeführt, die sich im Folgeverbundstanzen als echtes Arbeitstier bewährt.
Wenn ein Bauteil herkömmlicherweise Gewindebohrungen benötigt, wird es durch die Stanzpresse geführt und anschließend an eine separate Gewindeschneidstation geschickt. Das verursacht zusätzliche Handhabung, Rüst- und Wartezeiten und treibt die Stückkosten in die Höhe. Durch den direkten Einbau von Gewindeschneideinheiten in das Folgeverbundwerkzeug formen wir die Gewinde direkt im Pressenhub und eliminieren diesen separaten Arbeitsgang vollständig.
Dieser Ansatz verbindet die Gewindeformung mit der Stanzsequenz und ermöglicht eine hochgeschwinde, wiederholbare und vollautomatische Produktion. Da wir die sekundäre Handhabung und die damit verbundenen Arbeitskosten eliminieren, erzielen wir messbare Verbesserungen bei Durchsatz und Konsistenz – engere Toleranzen und bessere Gewindequalität, Teil für Teil.
Wir verpflichten uns zur kontinuierlichen Verbesserung, und das bedeutet, Prozess Technologien zu übernehmen, die die Effizienz tatsächlich spürbar steigern. Durch Investitionen in unser Team und die Integration intelligenterer Werkzeugmethoden halten wir an unserem Engagement für nachhaltige Praktiken fest.
Häufig gestellte Fragen zum In-Die-Gewindeformen
Die In-Die-Gewindeschneideinheit ist ein kompaktes Mechanikmodul, das das Gewinde in das Loch formt, während das Bauteil noch im Werkzeug liegt. Sie wandelt die vertikale Hin- und Herbewegung des Pressenstößels in die Rotationsbewegung eines Gewindedrückers um, sodass das Gewinde gewalzt oder geformt statt geschnitten wird. Dadurch können wir die Gewindespezifikation ohne separate Gewindeschneidstation erreichen.
Diese Technologie eignet sich für Folgeverbund-, Stufen- und Präzisionswerkzeuge. Da sie spanlos arbeitet, gibt es keine Spanentsorgung, keine sekundäre Reinigung und keine zusätzliche Handhabung. Sie erhalten sauberere Teile, stärkere Gewinde – dank des Kaltverfestigungseffekts beim Drücken – und einen besseren Gesamtdurchsatz. Die Einheit taktet mit der Presse und übernimmt Zuführung, Positionierung, Durchbruch und Biegen in Sequenz; sie funktioniert sowohl für Durchgangs- als auch für Sacklöcher. Besonders effektiv ist sie beim Blechstanzen von Materialien wie Aluminium, Messing und Edelstahl.


Hinterlassen Sie einen Kommentar